03.04.2017 Verbot von lauten Güterwagen

Bessere Akzeptanz für den Ausbau der Rheintalbahn

„Die lärmgeplagten Anwohner der Rheintalbahn werden von dieser Entlastung profitieren!“, bewertet der Wahlkreisabgeordnete Armin Schuster das in der vergangenen Woche im Bundestag verabschiedete Gesetz zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen. Damit gelten ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 neue Schallemissionswerte, die faktisch nur noch von leisen Güterwagen eingehalten werden können. Ab diesem Zeitpunkt darf kein Güterwagen bei der Fahrt den Höchstwert überschreiten, der durch die geltenden Lärmschutzrichtlinien festgeschrieben ist. Bei einem Verstoß drohen empfindliche Strafen von bis zu 50.000 Euro.

 

Die Deutsche Bahn hat bereits erklärt, bis Ende 2020 ihre Güterzüge auf leisere Bremssysteme umzurüsten. Auch die Schweiz duldet ab 2020 keine lauten Güterzüge mehr. „Die Entscheidung des Bundestages schafft nun endgültig Klarheit für die Menschen an der Rheintalbahn: Die Entlastung wird kommen“, freut sich Schuster. Alle auf der Rheintalstrecke verkehrenden Bahngüterunternehmen werden in den kommenden drei Jahren ihre Waggons auf das höhere Lärmschutzniveau nachrüsten müssen. Besonders an den Abschnitten, an denen auch nach dem Ausbau der Rheintalbahn der Güterverkehr durch Ortschaften geführt werden müsse, werde eine Verbesserung spürbar sein. Schließlich bringe der Einsatz von sogenannten Flüsterbremsen eine Reduzierung von rund zehn Dezibel, was eine Halbierung des Lärms bedeutet.

 

„Das Gesetz zum verbesserten Lärmschutz wird die Akzeptanz des Rheintalbahnausbaus weiter erhöhen und knüpft damit an die historische Entscheidung des Bundestages zum menschen- und umweltgerechten Ausbau der Rheintalbahn vom Januar 2016 an“, erklärt Armin Schuster. 

Artikelaktionen
Twitter