08.06.2011 Bastian berichtet vom Vorbereitungstreffen

"In der Woche nach den Osterferien, also vom 02.05-08.05, war das Vorbereitungsseminar für das PPP in Weimar. Diese eine Woche war echt eine der schönsten Wochen in meinem Leben, ohne jetzt in irgendeiner Weise übertreiben zu wollen.

 

Ich hatte die Chance sooo viele nette Leute kennen zu lernen, mit denen man im Voraus schon in gewisser Weise verbunden war, nämlich mit unserem Wunsch, ein Jahr in den Vereinigten Staaten zu leben. Natürlich ging es in dem Seminar nicht nur darum gleichgesinnte Menschen kennenzulernen, sondern wir haben auch sehr viel gelernt.
Uns wurde die deutsche und amerikanische Geschichte und die Politik näher gebracht, aber in einer Art und Weise, dass man sich trotz Müdigkeit nie dazu gezwungen fühlte, eine dieser Stunden besuchen zu "müssen". Es würde auch darauf geachtet, dass wir viel selbst erarbeiten, sei es in Form von Referaten, Erstellung eines Zeitstrahls oder sonstige kreative Auswertungen.
Der Besuch im Konzentrationslager Buchenwald hat mich sehr beeindruckt und gleichzeitig gedrückt.
Alles in allem war es eine sehr gelungene Woche, die am Ende viel zu schnell vorbei war.
Mit den Leuten, die ich dort kennengelernt habe, habe ich heute noch sehr guten Kontakt und ich bin auch zuversichtlich, dass sich das auch weit über unser Auslandsjahr fortsetzen wird. Auf dem Bild sieht man unsere Gruppe kurz von dem Abschied.
 
In der Mitte des Seminars haben wir den Großraum gesagt bekommen, in dem wir landen und dann auch leben werden. Es entschied sich durch Zufall zwischen New York, Huston, Chicago, Los Angeles und Seattle.
Und da ich nach dem Seminar nun wusste, dass ich in die Nähe von CHICAGO komme, war natürlich die Spannung umso größer, wann sich endlich eine Gastfamilie meldet! :) UUUND vorgestern war es dann so weit! :) Als ich wie jeden Tag in mein E-Mail Fach schaute, und plötzlich eine Mail erschien, dass eine Gastfamilie für mich gefunden wurde, hielt ich es erst für einen Scherz oder eine allgemeine Rundmail, die an alle geht. Aber nein: Es ging wirklich nur um mich und meine Gastfamilie.
Und ich habe natürlich meinen ganzen Freitag damit verbracht, im Internet die Stadt, Umgebung und Schule zu googeln, um mich schon so gut es geht zu informieren.
 
Fest steht, dass ich nach Fenton im US-Bundesstaat Michigan komme, und meine Familie besteht aus Vater, Mutter und einer 20 jährigen Tochter. Fenton liegt wirklich sehr genial direkt zwischen mehreren Seen, und mein Haus wird sehr nah am Wasser sein. Trotz des kalten Klimas dort werde ich es mir sicher nicht nehmen lassen, einmal dort baden zu gehen."
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