September 2011: Terminmappe und Papstmesse

Eric Pfeifer aus Grenzach-Wyhlen begleitete Armin Schuster und sein Team eine Woche lang im Deutschen Bundestag. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen.

Nachdem ich mich in Berlin eingefunden habe, begab ich mich am Montag des 19. September 2011 auf den Weg zum Paul-Löbe-Haus. Dort angekommen wurde ich von Frau Beutler abgeholt und den Mitarbeitern vorgestellt, welche mich sehr freundlich aufnahmen. Nachdem ich mir einen Überblick über die kommende Woche geschaffen habe, nahm ich am einen Kongress über die Christenverfolgung teil. Danach war es mir gewährt eine Anhörung im Innenausschuss zu verfolgen, die ich dann schriftlich zusammenfassen durfte.

An meinem zweiten Tag war mir schon auf dem Hinweg klar, dass dies ein besonderer und ereignisreicher Tag sein wird. Mir war es nämlich erlaubt an einer Fraktionssitzung teilzunehmen. Meine Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht. Erst lief mir auf dem Weg in die Kantine der Fraktionsvorsitzende der FDP, Rainer Brüderle, entgegen und dann aß ich auch noch einen Tisch weiter  von dem stellverstretendem Bundestagpräsidenten Wolfgang Thierse entfernt. Nach dem Essen begab ich mich mit Frau Beutler auf den Weg in die Fraktionssitzung, dem Höhepunkt meines Tages. Wir nahmen den Aufzug in die Fraktionsebene, in welchem zufällig auch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, stand. Im Fraktionssaal der CDU/CSU, in welchem sich auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Bundesminister für Finanzen, Wolfgang Schäuble, der Bundestagspräsident, Norbert Lammert, und viele andere Politpromis befanden, durfte ich dann als Zuschauer Platz nehmen. Nach der spannenden Fraktionssitzung erlaubte Herr Bundestagspräsident Lammert mir freundlicherweise, ein Bild mit ihm zu machen.

Der dritte Tag begann für mich mit einer kleinen Büroarbeit. Frau Beutler bat mich Termine zu sortieren, was ich auch tat. Am Nachmittag besuchte ich eine Innenausschusssitzung, bei der auch viele Mitarbeiter des Bundesministeriums des Inneren auf der Zuschauertribüne saßen. Die Sitzung hatte viele Tagesordnungspunkte, unteranderem wurde über extremistisch motivierte Gewalttaten gegen Polizeibeamte und die Bevölkerung berichtet. Nach diesem ruhigeren Tag begab ich mich zu meiner Unterkunft und freute mich schon auf den nächsten Tag, an dem Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI im Bundestag sprechen würde.

Am Donnerstag merkte man schon beim Spaziergang an der Spree, das jemand besonderes Berlin besuchen wird. Überall waren Polizisten die für Sicherheit sorgten und selbst die Kanaldeckel waren verschweißt. Nachdem ich bei einer Plenarsitzung über das Bundesverfassungsschutzgesetz, in der auch der Bundesminister des Inneren sprach, nahm mich Herr Pompeÿ zu einer Veranstaltung der Jungen Union mit. Das Thema der Veranstaltung war, was denn sonst, der Papstbesuch. Im Anschluss an die Veranstaltung begaben wir uns mit den restlichen Teilnehmern zu den Bussen, die uns zum Olympiastadion brachten. Im Olympiastadion angekommen nahmen wir unweit der Politischen Größen Platz und waren

An meinem letzten Praktikumstag nahm ich nach einem Mittagessen mit Herr Pompeÿ an einer Plenarsitzungsitzung teil, an der es um die Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt ging. Bundesministerin Ursula von der Leyen eröffnete diesen Tagesordnungspunkt, welcher zu einer hitzigen Debatte zwischen Koalition und Opposition führte. Nach diesem Plenarbesuch begab ich mich noch auf die Kuppel des Reichstages um die Aussicht zu genießen.

Alles in allem war es eine sehr informative, spannende und beeindruckende Woche in Berlin. Ich möchte mich noch einmal dafür bedanken, dass mir der Einblick in den Bundestag, dem wichtigsten Organ unserer repräsentativen Demokratie, gewährt wurde.  

Vielen Dank an Armin Schuster, Stephanie Beutler, Clemens Pompeÿ und Martina Vietzke.

Eric Pfeifer

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