Februar 2011 Praktikumsbericht Martin Rupp

Martin Rupp hat im Februar im Wahlkreisbüro von Armin Schuster ein Praktikum absolviert. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen.

1. Woche 01.02. bis 04.02.2011

Die Woche begann für mich am Dienstag um 9 Uhr im Büro in Weil, wo ich freundlich von dem Weiler Team empfangen wurde. Ich begleitete Armin Schuster an diesem morgen zu einer Diskussionsrunde mit Schülern der Waldorfschule Schopfheim. Nicht nur die Schüler der 11. Klassen sondern auch ich hatten dadurch Gelegenheit den Bundestagsabgeordneten besser kennenzulernen.

Nach unserer Rückkehr bekam ich erste Arbeitsaufträge, wie Hompage auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen, Bilder auf die Homepage oder auf Facebook hochzuladen. In den nächsten Tagen folgten Recherchen zu einer Bürgeranfrage und jeden Morgen die Erstellung einer Presseschau. Die Bitte eine Statusbericht in einer Exceltabelle zu erstellen, erschien auf den ersten Blick keine Herausforderung zu sein. Allerdings täuschte ich mich da gewaltig. So einfach wie gedacht war dieses Problem nicht zu lösen.

Die Woche endete mit dem Besuch einer Veranstaltung mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Volker Kauder, bei der ich gute Fotos von Herrn Schuster, Herrn Kauder und dem Landtagskandidaten Lusche machen sollte. Leider war dies schwieriger als gedacht, da die Digitalkamera immer eine sehr lange Belichtungszeit einstellte, wodurch die Fotos oft verwackelt waren.

 

2. Woche 07.02. bis 11.02.2011

Trotz der Tatsache, dass Herr Schuster in der Sitzungswoche in Berlin war, gab es im Wahlkreisbüro genug zu tun. Insbesondere der bereits erwähnte Statusbericht beschäftigte mich jeden Tag aufs Neue. Erst gegen Ende der Woche fand ich eine Lösung für das Statusberichtproblem und konnte dieses "Projekt" nun endlich abschließen. Daneben waren auch wieder die üblichen Recherchen anzustellen, so dass nie Langeweile aufkam.

 

3. Woche 14.02. bis 18.02.2011

Die dritte Woche begann wieder einmal mit einem Lokaltermin. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Arbeits- und Sozialministerium, Hans-Joachim Fuchtel, Herr Schuster und Carsten Vogelpohl besuchten wir verschiedene Einrichtungen. Zunächst Empfieng uns der Bürgermeister von Heitersheim und stellte das dortige EU-Leutturmprojekt zur Integration von Behinderten vor. Anschließend zeigte dieser uns die in Heitersheim ausgegrabene "Villa Urbana" und die Behindertenwerkstätten. Weiter ging es nach Weil am Rhein, wo wir dem Staatssekretär die Organisation für Mütter in der Arbeitswelt (O.M.A.) vorstellten um anschließend in Lörrach im integrativen Restaurant "Glashaus" zu Mittag zu essen. Nach anschließendem Besuch in der Behindertenwerkstatt der Lebenshilfe Lörrach fand der Tag im Josephshaus in Herten bei einer Diskussion über die Zukunft der Altenpflege sein Ende. An allen Terminen war ich wieder für die Fotos zuständig, wobei ich mir dafür extra eine digitale Spiegelrefexkamera ausgeliehen habe. Mit dieser gelangen deutlich bessere Fotos als mit der kleinen Digitalkamera.

 

Die weiteren Tage verbrachte ich mit den üblichen Rechercheaufgaben und zahlreichen Anrufen in Ministerien und Arbeitsgruppen um Herrn Schuster möglichst gut auf seine Termine und Gespräche vorbereiten zu können. Höhepunkt der Woche war der Rheintalbahnbesuch von Ministerpräsident Mappus, Verkehrsministerin Gönner und Bahnchef Grube. Gemeinsam mit Carsten Vogelpohl fuhr ich zum ersten Termin nach Offenburg wo schon eine Schar Demonstranten für einen Tunnel demonstrierten. Es war interessant sich etwas hinter den Kulissen bewegen zu können und den ganzen Medienrummel zu erleben. Allerdings hatte dies auch den Nachteil, dass ich mit den Vertreter der Medien oftmals um ein gutes Foto kämpfen musste. Nachdem man in in Offenburg den Roten Knopf für den Start von Erkundungsbohrungen gedrückt hatte ging es weiter nach Kappel-Grafenhausen und Herbolzheim. Es war dabei gar nicht so einfach mit dem Tempo des Trosses des mitzuhalten.

Eine deutlich größere Demo gab es in Herbolzheim wo auch die Stimmung der Demonstranten etwas agressiver war. Hier war plötzlich zu sehen, wie die Sicherheitsleute des Ministerpräsidenten etwas nervös wurden und sich mit Schirmen in der Hand dezent in der Nähe von Herrn Mappus postierten um eventuelle Wurfgeschosse abfangen zu können. Glücklicherweise kam es nicht zu einem derartigen Zwischenfall und unsere Reise ging weiter zu den zwei Stationen im Wahlkreis. In Buggingen herrschte eine friedliche Stimmung unter den Demonstranten. Man hörte sich zu und sagte jeweils seine Meinung zu den Neubautrassen. Der Abschluss fans in Bad Bellingen statt, wo der Ministerpräsident und der Bahnchef mit positiven Nachrichten aufwarten konnten.

 

 4. Woche 20.02. bis 28.02.2011

In der letzten Woche stand der erstmalige Test des Statusberichts auf dem Plan. Alles funktionierte perfekt und ich konnte das Berliner Team in einer Telefonkonferenz schnell in den Umgang damit"einlernen".

Als Vorbereitung auf Bürgeransprache durfte ich wiederum vielfach mit verschiedenen Behörden telefonieren. Ich hatte dabei den Eindruck, dass man viel freundlicher und kooperativer war, wenn jemand aus dem Büro eines Bundestagsabgeordneten anrief. Nur ein mal wurde man misstrauisch und glaubte mir nicht, so dass ich diese Arbeit dann Carsten Vogelpohl überlassen musste.

Insgesamt waren es interessante vier Wochen, in denen ich einiges lernen konnte.

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Wahlkreis 282 Lörrach -Mülheim
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