Schuster zu Absage der Bahn an Haltingen: „Persönlich wäre besser gewesen“

Zur Absage der DB AG an die Tieferlegungswünsche aus Weil am Rhein erklärt Bundestagsabgeordneter Armin Schuster: „Ich habe von Anfang an nicht erwartet, dass die DB AG uns allein alle Sorgen nimmt. Aber ich arbeite nach wie vor daran, dass alle Spieler im Projektbeirat mit Verhandlungsspielräumen aufeinander zu gehen. Mit dem Projektbeirat haben wir ein Gremium geschaffen, in dem die Bürgerinitiativen direkt mit den kommunalen Verantwortlichen, den Landes- und Bundespolitkern sowie der DB AG verhandeln können. Für mich ein Modell der Zukunft. Wir brauchen keinen Schlichter! Und wenn alle an einem Strang ziehen“, so Schuster“, „dann sind wir auch zu größeren Lösungen fähig.“


Dass Bahnchef Grube nach seinen Besuchen am Oberrhein im Herbst allein eine Änderung der Rheintalbahn-Planung herbeiführen würde, habe er nicht geglaubt. „Mich interessiert, wie weit die DB AG Entgegenkommen im Projektbeirat signalisiert.“ Es wäre daher besser gewesen, wenn der Bahnchef die Sachlage wie angekündigt mit der Stadt persönlich vor Ort diskutiert hätte.

„Ich werbe nach wie vor bei allen Beteiligten, dass wir bald zu ersten konkreten Ergebnissen kommen,“ so Schuster. Das gelte auch für die Durchführung weiterer angekündigter Reisen von Vertretern von Land und Bund mit Dr. Grube.
 

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