Chancen ergreifen – ohne Schlichter und Konflikte
Armin Schuster zum Besuch von Bahnchef Dr. Rüdiger Grube
Nach wochenlanger Koordinationsarbeit und täglichem Kontakt mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube ist es endlich soweit: Dieses Wochenende kommt Grube nach Südbaden. „Wir werden nur diese eine Chance haben, mit dem Bahnchef direkt an der Strecke in Kontakt zu treten. Das muss genutzt werden“, meint Bundestagsabgeordneter Armin Schuster, der die Organisation des Wochenendes auf Bitten des Bahnchefs hin übernommen hatte. Der Plan, wichtige Verkehrspolitiker und Bahnvertreter an die Strecke einzuladen, sei bisher aufgegangen. „Ich hoffe, dass auch diesmal der Funke zwischen Region und Besucher überspringt. Wir brauchen hier keinen Schlichter, Demonstrationen und Konflikte. Wenn sich Bürger und Entscheider nahe kommen, finden wir gemeinsam konstruktiv Lösungen. Grube hat schon in Bad Krozingen signalisiert, dass er im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit uns planen möchte und nicht gegen uns.“ zeigt sich Schuster überzeugt.
„Nach diesem hochrangigen Besuch ist die Zeit allerdings auch reif für erste positive Entscheidungen für die Region,“ so Schuster. „Gerade die Entscheidung der Probebohrungen in Offenburg lässt uns hoffen, dass sich auch für den Rest der Region bis Weil am Rhein noch gute Lösungen umsetzen lassen. Dafür gehe ich auch gerne mit dem Bahnchef und Bürgermeister Dr. Hoffmann am Sonntagmorgen im Kurpark joggen,“ spielt Schuster auf die nahezu täglichen Planänderungen zum Grube-Besuch an. Auch Sicherheitsaspekte mussten in die Planung mit einbezogen werden, stellte der Abgeordnete klar.
Schuster sei froh darüber, dass dem Bahnchef ein persönlicher Eindruck von unserer Region vermittelt werden kann und er sich soviel Zeit dafür nimmt: „Die Organisation war ein schwieriger Balanceakt. Leider war es nicht möglich, die berechtigten Wünsche Aller zu berücksichtigen. Wir haben wochenlang daran gearbeitet, die Interessen von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern, aber auch der Bürgerinitiativen abzustimmen. Das war eine Menge Arbeit. Damit macht man sich nicht nur Freunde,“ berichtete Schuster.
Das Programm enthält nicht nur Streckenbesichtigungen. Weitere Stationen: Ein Abendessen in der Region, Kaffeetrinken bei einer Familie, die Grube eingeladen hatte, und der Besuch bei einem Landwirt. „Das gibt uns die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.“
In diesem Jahr besuchten unter anderem die Staatssekretäre Scheurle und Ferlemann sowie CDU-Verkehrspolitiker Steffen Bilger, CDU-Generalsekretär Thomas Strobl und nicht zuletzt im September Grube selbst die Rheintalbahn auf Einladung von Schuster.







