Armin Schuster zur Zurückweisung der Bahnplanung in Offenburg

Das Regierungspräsidium Freiburg hat die Bahnplanungen für Offenburg gestern als ungenügend zurückgewiesen. „Man sieht, dass unsere Aktivitäten Früchte tragen, die Dinge kommen in Bewegung,“ sagte Bundestagsabgeordneter Armin Schuster zu dem Beschluss. „Das macht Hoffnung auf weitere Schritte hin zu einer wirklich menschen- und umweltverträglichen Rheintalbahn.“

Besonders für die Planungsabschnitte zwischen Offenburg und Buggingen und für den Katzenbergtunnel sieht Schuster gute Chancen für Änderungen an den bestehenden Plänen. Bereits im November 2009 hatte das Regierungspräsidium die Planungen im Raum Buggingen für nicht genehmigungsfähig erklärt.

Armin Schuster beglückwünschte Offenburg zu diesem Erfolg. Jetzt stelle sich erst recht die Frage, wie man mit bereits planfestgestellten Abschnitten wie in Weil am Rhein umgehe. „Durch die vielfältigen Beratungen auf allen Ebenen haben sich die Beurteilungsmaßstäbe in den vergangenen Jahren möglicherweise zu Gunsten der Bevölkerung weiterentwickelt. Es ist daher eine Frage der politischen Ernsthaftigkeit, diese Maßstäbe auch im Anschnitt Weil-Haltingen anzulegen. Ich sehe hierzu noch Raum für deutliche Nachbesserungen, zumal immer noch keine Bagger in Haltingen rollen,“ stellte Schuster fest.

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